Stadtteil RSKN

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Stadtteil: RSKN - Esslingen (Rüdern, Sulzgries, Krummenacker, Neckarhalde)

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Hoch über dem Esslinger Neckartal liegt der Weinbauernort Sulzgries, der mit Rüdern, Krummenacker und der Neckarhalde heute kurz zum Esslinger Stadtteil "RSKN" zusammengefasst wird. Sulzgries wurde 1275 erstmals erwähnt. Das Dorf war von Anfang an einer der sogenannten Filialorte, die Weinbauerndoerfer, die zur Reichstadt Esslingen gehörten. Die "Filialisten" hatten seit 1399 Esslinger Bürgerrecht, waren aber nicht im Rat vertreten. Um den städtischen Zünften keine Konkurenz zu bieten, durften sie auch kein Handwerk ausüben. Den Filialorten stand ein Schultheiss vor, der vom Rat der Stadt bestellt wurde. Sulzgries hatte zwar seit dem Mittelalter eine Kapelle, doch zu Taufen und Hochzeiten musste man in die Stadt hinunter. Erst 1839 bekam der Ort seine neue Kirche.---Stadtteil Information

--Horst Schrode - http://www.rskn-esslingen.de/#0 14:08, 24. Mär. 2010 (UTC)

Hier gehts zur neuen Stadtteil RSKN Esslingen Internet Seite

Katharinenlinde

Zu Beginn des vierten Jahrhunderts, so erzählt die örtliche Sage, gelangte die heilige Katharina auf der Flucht vor den Richtern zu einer heidnischen Opferstätte. Weil sie den hier verehrten Gottheiten aber nicht huldigen wollte, wurde sie verurteilt. Doch sie bat um ein Gottesurteil: Man pflanzte einen Lindenbaum verkehrt in den Boden; gehe er zugrunde, sei sie zurecht verurteilt, grünten aber die Wurzeln, dann zeige dies, dass der von ihr verehrte Gott der Christen der ware sei. Und als die Blätter am Baume sprossten, kam Katharina frei. Die Stelle, wo die heilige angeblich begraben wurde, trägt bis heute den Namen Katharinenlinde

--Horst Schrode - www.rskn.de 14:08, 24. Mär. 2010 (UTC)

Alemannischer Fürst

Von Oberesslingen über Kennenburg-St.Bernhard-Sulzgries-Rüdern und weiter über Weil nach Heumaden soll ein Wallfahrtsweg geführt haben. Auf dem Ailenberg-Ölberg, den der Weg berührte, habe eine Kapelle gestanden. Gefunden wurde auf dem Ailenberg jedoch keine Spuren einer Kapelle, sondern ein reiches Grab aus der zweiten Hälfte des fünften Jahrhunderts, also über 100 Jahre früher, als man die Christianisierung unseres Raumes gewöhnlich annimmt. Wie der Tote, wohl ein alemannischer Fürst, einzuordnen ist, wo die nächste Siedlung lag, all das ist unbekannt.

--Horst Schrode - www.rskn.de 14:08, 24. Mär. 2010 (UTC)

Die Sulzgrieser Schulen

Auch zum Schulbesuch mussten die Sulzgrieser in die Reichsstadt hinab. So baten die Filialisten vom Berg 1811 beim Rat der Stadt um die Genehmigung zum Bau eines eigenen Schulhauses. Die Verhandlungen zogen sich lange hin und 1847 wurde im Ortszentrum von Sulzgries endlich das Schulhaus gebaut, in das auch die Kinder aus Rüdern gingen. Ganze 10574 Gulden und 28 Kreuzer musste man für den Bau aufwenden, die mit der Unterstützung des Freiherrn von Palm zusammen kamen. Im Gebäude waren drei Klassenzimmer, in denen 7 Klassen unterrichtet wurden, sowie die Lehrerwohnung untergebracht. Der Baustil passte sich an den Kammeraalamtstil der benachbarten, neuen Kirche an. Der Schulbau präsentiert sich schlicht, funktional und symmetrisch gegliedert mit eine Holzschindelfassade. In dem haus ist heute der Kindergarten untergebracht. Bereits 1902 wurde die Notwendigkeit eines neuen Schulhauses festgestellt, denn eine weitere Aufstockung des alten Hauses war nicht mehr möglich. Das im Juni 1904 eingeweihte Gebäude, direkt neben der alten Schule, zeigt sich als typisches Landschulhaus. Oberhalb steht das Wohnhaus für Lehrer, das mit fränkischem Fachwerk an den Giebel gegliedert ist. Durch eine Feuerwand mit Treppengiebel getrennt folgt das Schulhaus mit zwei Sälen für je 72 Kinder. Die Einweihungsfeier fiel wegen eines Wolkenbruchs buchstäblich ins Wasser, die Kinder hatten trotzdem Grund zur Freude, bekamen sie doch zwei Brezeln, eine Schillerwurst und eine Ansichtskarte mit ihren beiden Schulen geschenkt. Doch die Schülerzahl wuchs weiter und so wurde 1911 - 1912 das dritte Schulhaus von Stadtbaurat Gustav Blömer errichtet. Das Haus sollte ursprünglich zwei Flügel bekommen und hätte, fuer die damalige Zeit eine Einzigartigkeit, nämlich ein Schulbad erhalten. Doch ausgeführt wurde nur der erste Bauabschnitt mit vier Schulsälen für je 60 Schüler. Das Gebäude ist ein klarer, einfach gegliederter Schulbau mit Walmdach und einem repräsentativen, überdachten Eingang. In diesem Schulhaus finden bis heute Unterricht statt. Anfang der sechziger Jahre begann in RSKN ein Bauboom und die Bevölkerungszahl wuchs an. Auf einer Fläche zwischen der Kirche und dem dritten Schulhaus wurde deshalb die moderne Grund- und Hauptschule erbaut. --- Text: Stadtplanungsamt Esslingen.

--Horst Schrode - www.rskn.de 14:08, 24. Mär. 2010 (UTC)

Schulmuseum Sulzgries

1987 wurde für ein Schulfest ein Klassenzimmer in eine alte Schulstube zurückverwandelt. Alle fanden es schade, dass diese nach einem Tag wieder abgeräumt werden mußte und so machte sich der Lehrer Wolfgang Flaig unterstützt vom Rektor daran, Material für ein Schulmuseum zu sammeln. In über 2300 Arbeitsstunden wurden drei Kellerräume in der dritten Sulzgrieser Schule hergerichtet. 1991 konnte das Museum schließlich eröffnet werden. Herzstück ist eine originale Schulstube mit Lehrpult und Bänken aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. An den Wänden hängen historische Schautafeln und Schüler können Schreibversuche auf alten Schultafeln machen. Es gibt eine Sammlung von Schulfibeln aus verschiedenen Jahrzehnten und unzählige weitere Schulbücher. Auch kleine Objekte wie Tintenfässchen oder Emaildöschen für Federn sind zu bestaunen. Daneben finden sich auch zahlreiche Ausstellungsstücke zur Sulzgrieser Ortsgeschichte. Das Museum platzt nach 10 Jahren Sammeltätigkeit von Wolfgang Flaig inzwischen aus allen Nähten und man kann Stunden mit Stöbern in den Schätzen zubringen. --- Text: Stadtplanungsamt Esslingen

Das Museum ist an jedem ersten Sonntag im Monat von 14.00 - 16.00 Uhr geöffnet.

Oder telefonisch 0711/371358, 0711/3705354

Während der Schulferien ist das Museum geschlossen.'

 

Bürgerhaus RSKN

Ein Traum ist Wirklichkeit geworden: Mit dem Bürgerhaus RSKN hat das gesellschaftliche Leben in den Esslinger Stadtteilen Rüdern, Sulzgries, Krummenacker und Neckarhalde die lang ersehnte neue Heimat bekommen. Möglich gemacht hat dies Richard Clauß, der inzwischen verstorbene langjährige Direktor der Esslinger Bank. Er hat einen wesentlichen Teil seines Vermögens in eine Stiftung eingebracht, deren Zweck die Errichtung und der Betrieb eines Bürgerhauses war und ist. Mit Mitteln aus dieser Stiftung konnte das frühere Volksbankgebäude in der Sulzgrieser Straße 170 erworben und umgebaut werden. Jetzt steht es als Bürgerhaus RSKN einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Zur Bürgerhaus Information

--Horst Schrode - www.rskn.de 14:43, 24. Mär. 2010 (UTC)

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